Praxisklinik für plastische und ästhetische Chirurgie in Starnberg bei München kaufen – Praxisübernahme ab 2027

von Privat Betreut durch tape. GmbH
Chirurgie - Ästhetische Chirurgie
Chirurgie - Plastische Chirurgie
Chirurgie
Bayern, 8231*
Übernahme
Praxiseinstieg
Beteiligung
Fläche 200 m²
Behandlungszimmer 3 BHZ
Umsatz ⌀ - 3 Jahre 750.000 €
Kaufpreis 1.000.000 €
Praxistyp Einzelpraxis
Abzugebende Sitze 1.0
Übergabe ab 01.04.2027

Beschreibung

In Starnberg am Starnberger See bietet sich die Möglichkeit, eine seit 1992 etablierte Praxisklinik für plastische, ästhetische und rekonstruktive Chirurgie zu übernehmen. Das Angebot verbindet einen langjährig aufgebauten Patientenstamm mit einem eigenen ambulanten OP-Bereich, bestehenden Belegmöglichkeiten und einem Standort im direkten Umfeld von München.

Die Übergabe ist grundsätzlich ab dem zweiten Quartal 2027 möglich. Der genaue Zeitpunkt kann auf die Wünsche und Möglichkeiten des Nachfolgers abgestimmt werden. Gewünscht ist ein schrittweiser Übergang, bei dem der bisherige Inhaber die Einarbeitung begleitet und Stammpatienten den neuen Behandler persönlich kennenlernen können. Umfang und Dauer einer weiteren ärztlichen Mitarbeit werden individuell vereinbart.

Die vollständige Übernahme umfasst das Inventar und die medizinischen Geräte. Perspektivisch ist vorgesehen, den Praxisauftritt auf den Namen des Nachfolgers umzustellen. Das Angebot eignet sich insbesondere für Fachärzte für plastische und ästhetische Chirurgie, die den Schritt in die eigene Niederlassung planen oder eine bestehende Tätigkeit um einen etablierten Praxisstandort erweitern möchten.

Wirtschaftliche Kennzahlen und Patientenstruktur

Im Jahr 2024 wurde ein Umsatz von rund 741.000 Euro bei einem ausgewiesenen Gewinn von rund 363.000 Euro erzielt. Für 2025 liegen die Angaben bei rund 759.000 Euro Umsatz und rund 320.000 Euro Gewinn. Für das laufende Jahr 2026 berichtet der Inhaber von einer steigenden Entwicklung.

Der überwiegende Teil der Einnahmen entfällt auf privat abgerechnete Behandlungen und Selbstzahlerleistungen. Die Einnahmen aus gesetzlichen Kassenleistungen betragen nach Angaben des Inhabers etwa 15.000 bis 20.000 Euro pro Quartal.

Jährlich werden ungefähr 220 Operationen durchgeführt. Rund drei Viertel finden im eigenen OP statt, etwa ein Viertel in einer Belegklinik. Neben einzelnen Zuweiserkontakten trägt die bestehende Präsenz in sozialen Medien zur Patientengewinnung bei. Für bestimmte Behandlungen reisen Patienten auch aus einem weiteren Einzugsgebiet an.

Die Kaufpreisvorstellung für die vollständige Praxisübernahme liegt bei circa einer Million Euro.

Mietverhältnis und zusätzlicher Beratungsstandort

Bei einer Neuübernahme kann der Mietvertrag nach Angaben des Inhabers auf eine Laufzeit von zehn Jahren angepasst werden. Zwei Garagenstellplätze sind für jeweils 80 Euro monatlich angemietet.

Auf Wunsch kann zusätzlich ein bestehender Beratungsstandort in München in die Nachfolgeplanung einbezogen werden. Für dessen derzeitige Nutzung fallen nach Angaben des Inhabers keine Kosten an. Die Übernahme der Starnberger Praxisklinik ist auch unabhängig von diesem zusätzlichen Standort möglich.

Personal

Neben dem Inhaber ist ein ärztlicher Weiterbildungsassistent tätig. Zum nichtärztlichen Team gehören eine OP-Schwester in Teilzeit und eine Medizinische Fachangestellte. Das bestehende Team ist grundsätzlich bereit, die Tätigkeit unter einem Nachfolger fortzusetzen; personelle Veränderungen sind derzeit nicht vorgesehen.

Der Wochenablauf bündelt Operationen und Sprechstunden auf die erste Wochenhälfte bis Donnerstagmittag. Sprechstunden finden montags und mittwochs nachmittags sowie donnerstags vormittags statt. Diese bestehende Organisation kann im Rahmen der Übernahme an das Arbeitsmodell des Nachfolgers angepasst werden.

Behandlung

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Brustchirurgie und der Halsstraffung beziehungsweise dem Necklift. Zur Brustchirurgie zählen Vergrößerungen mit Implantaten oder Eigenfett, Verkleinerungen, Straffungen und rekonstruktive Eingriffe. Ergänzt wird das Spektrum durch die Behandlung der Gynäkomastie sowie körperformende Operationen.

Das operative Angebot umfasst darüber hinaus Bauchdeckenstraffungen, Bodycontouring, Liposuktionen einschließlich Lipödemabsaugungen sowie Straffungsoperationen nach größerem Gewichtsverlust. Ästhetische Gesichtseingriffe und Tumorchirurgie im Gesichts- und Schädelbereich erweitern das Leistungsspektrum.

Der Praxisbetrieb ist deutlich operativ ausgerichtet. Nichtoperative Leistungen werden bislang in geringerem Umfang angeboten. Dazu gehören apparative Kältebehandlungen zur Fettreduktion, Behandlungen mit Muskelrelaxans und vereinzelt Fillerbehandlungen. Hier bestehen Ansatzpunkte für eine Erweiterung des Angebots durch einen Nachfolger.

KV-Zulassung und OP-Organisation

Für die plastisch-rekonstruktive Chirurgie besteht derzeit ein voller vertragsärztlicher Versorgungsauftrag. Eine mögliche Reduzierung auf einen halben Versorgungsauftrag ist abhängig von den erforderlichen Entscheidungen des Zulassungsausschusses.

Im eigenen OP werden überwiegend Eingriffe in Tumeszenz- oder Lokalanästhesie durchgeführt. Für eine anästhesiologische Betreuung steht eine externe Anästhesiepraxis zur Verfügung, die bei Bedarf eingebunden werden kann.

Bestehende Belegmöglichkeiten ergänzen die ambulante Versorgung. In der kooperierenden Klinik können Operationen mit stationärem Aufenthalt und einer Nachbetreuung über Nacht durchgeführt werden. Die Fortführung der bestehenden Zusammenarbeit ist nach Angaben des Inhabers grundsätzlich möglich.

Ausstattung

Auf knapp 200 m² stehen großzügige, elegant gestaltete Räume mit einer bewusst wohnlichen Atmosphäre zur Verfügung. Die Praxisklinik liegt im ersten Obergeschoss und ist über einen Aufzug erreichbar. Ein Wartezimmer im Wohnzimmerstil unterstreicht den persönlichen Charakter.

Ein ambulanter OP-Saal bildet das Zentrum des operativen Bereichs. Zwei Verbandsräume ergänzen die Raumaufteilung; einer davon kann auch als zusätzlicher Eingriffsraum genutzt werden. Ein großer Beratungs- und Untersuchungsraum lässt sich bei Bedarf unterteilen und bietet damit Spielraum für eine veränderte Nutzung.

Zum Inventar gehören ein Narkosegerät, chirurgisches Instrumentarium mit etwa acht OP-Sieben und weiteren Einzelinstrumenten, ein Sterilisator sowie ein Koagulationsgerät. Für die wasserstrahlassistierte Behandlung steht ein Waterjet-System mit Zubehör zur Verfügung. Eine Saugvorrichtung mit Kanülen für Liposuktionen und Infiltration ergänzt die operative Ausstattung.

Das Leasing der vorhandenen Anlage zur apparativen Fettreduktion läuft 2027 aus. Weitere Geräteleasing- oder Finanzierungsverträge bestehen nach Angaben des Inhabers nicht.

Lage

Starnberg am Starnberger See verbindet eine attraktive Lage südlich von München mit einer guten regionalen und überregionalen Erreichbarkeit. Der Bahnhof am See liegt direkt gegenüber der Praxisklinik und bietet Verbindungen mit der S-Bahn und Regionalbahn. Mehrere Buslinien ergänzen die öffentliche Verkehrsanbindung.

Über die Bundesstraße 2 ist der Standort auch mit dem Auto gut erreichbar. Die Anbindung erleichtert die Anreise aus München sowie aus umliegenden Orten wie Gauting, Planegg und Gräfelfing. Gute Parkmöglichkeiten und die unmittelbare Nähe zum See ergänzen das Umfeld.

Für Fachärzte, die eine Praxis für plastische und ästhetische Chirurgie im Raum München übernehmen möchten, verbindet das Angebot einen etablierten Praxisbetrieb mit eigenem OP, einem bestehenden Team und einer individuell gestaltbaren Übergabe.