Das medizinische Profil verbindet schulmedizinische Diagnostik und Therapie mit manuellen, komplementären und naturheilkundlichen Verfahren. Zu den wesentlichen Schwerpunkten zählen spezielle Schmerztherapie, Chirotherapie, Osteopathie und konservative Orthopädie. Ergänzt wird das Angebot durch allgemeinmedizinische und internistische Leistungen, Naturheilverfahren, Akupunktur, Neuraltherapie, Cannabistherapie sowie verschiedene Verfahren der ästhetischen Medizin.
Das medizinische Profil verbindet schulmedizinische Diagnostik und Therapie mit manuellen, komplementären und naturheilkundlichen Verfahren. Zu den wesentlichen Schwerpunkten zählen spezielle Schmerztherapie, Chirotherapie, Osteopathie und konservative Orthopädie. Ergänzt wird das Angebot durch allgemeinmedizinische und internistische Leistungen, Naturheilverfahren, Akupunktur, Neuraltherapie, Cannabistherapie sowie verschiedene Verfahren der ästhetischen Medizin.
Ein wesentlicher Vorteil für die Nachfolge besteht darin, dass nicht das vollständige bisherige Leistungsspektrum übernommen werden muss. Die breite medizinische Ausrichtung bietet vielmehr die Möglichkeit, bestehende Schwerpunkte fortzuführen und gleichzeitig eigene fachliche Kompetenzen und Interessen einzubringen. Der über Jahrzehnte aufgebaute Praxisbetrieb schafft hierfür eine belastbare Grundlage.
Bevorzugt wird eine persönlich begleitete Übergabe. Der bisherige Inhaber kann die Nachfolge für einen individuell vereinbarten Zeitraum in die Patientenstruktur, die medizinischen Abläufe und die Praxisorganisation einführen. Auch eine zeitlich begrenzte weitere Mitarbeit ist nach Absprache grundsätzlich vorstellbar.
Digitalisierung und Praxisorganisation
Der Praxisbetrieb ist weitgehend digital organisiert. Praxisverwaltung, Terminorganisation, Buchhaltung und administrative Abläufe sind etabliert und können von einer Nachfolge übernommen werden.
Die IT-Infrastruktur basiert auf vernetzten Arbeitsplätzen; sämtliche Praxisräume sind technisch miteinander verbunden. Die Buchhaltung wird digital über DATEV geführt. Zusätzlich wird Doctolib für die Patienten- beziehungsweise Terminorganisation eingesetzt.
Abrechnung und Verwaltung sind ausdrücklich standardisiert und somit unmittelbar übernahmefähig.
Dadurch besteht keine Notwendigkeit, zunächst grundlegende administrative Prozesse neu aufzubauen. Eine Nachfolge kann auf vorhandenen Strukturen aufsetzen und diese nach eigenen Vorstellungen weiterentwickeln.
Arbeitszeit und Work-Life-Balance
Die vorhandenen wirtschaftlichen Ergebnisse werden mit einer vergleichsweise überschaubaren ärztlichen Wochenarbeitszeit erzielt. Nach den vorliegenden Angaben liegt der persönliche ärztliche Arbeitsumfang derzeit bei etwa 25 bis 30 Stunden pro Woche.
Effiziente Abläufe und die weitgehend selbstständige Tätigkeit des Praxisteams ermöglichen es dem Inhaber, sich auf die medizinische Arbeit zu konzentrieren. Das bestehende Modell ist daher insbesondere auch für Nachfolger interessant, die eine wirtschaftlich attraktive privatärztliche Tätigkeit mit einer begrenzten Wochenarbeitszeit verbinden möchten.
Gleichzeitig besteht Entwicklungspotenzial: Eine Ausweitung der ärztlichen Tätigkeit, zusätzliche Sprechstunden oder die Erweiterung einzelner Leistungsbereiche sind grundsätzlich möglich.
Wirtschaftlichkeit
Die Privatpraxis weist eine langjährig stabile und zuletzt deutlich positive wirtschaftliche Entwicklung auf. Über mehrere Jahre lagen die Jahresumsätze zunächst bei etwa 430.000 bis 450.000 Euro. Bis zum Jahr 2025 stieg der Umsatz auf rund 625.000 Euro.
Nach aktueller Angabe des Inhabers bewegt sich das Umsatzniveau inzwischen bei rund 650.000 Euro. Gleichzeitig wird eine überdurchschnittliche Profitabilität erzielt. Für die vergangenen Jahre gab es Gewinnquoten von etwa 45 Prozent.
Besonders bemerkenswert ist, dass diese wirtschaftlichen Ergebnisse bei einem ärztlichen Arbeitsumfang von lediglich rund 25 bis 30 Wochenstunden erzielt werden. Neben der bestehenden Ertragskraft ergeben sich dadurch grundsätzlich weitere Entwicklungsmöglichkeiten, sofern eine Nachfolge das zeitliche oder medizinische Angebot erweitern möchte.
Eine externe Praxisbewertung durch einen unabhängigen Gutachter liegt bereits vor und bestätigt nach Angaben des Inhabers die solide wirtschaftliche Grundlage. Die vollständige Bewertung sowie weiterführende wirtschaftliche Unterlagen können im Rahmen eines ernsthaften Übernahmeinteresses zur Verfügung gestellt werden. Kurzexposé
Drei erfahrene medizinische Fachangestellte bilden das eingespielte Praxisteam. Eine Mitarbeiterin ist bereits seit mehr als 15 Jahren in der Praxis tätig. Entsprechend umfangreich sind die Kenntnisse hinsichtlich Patienten, Organisation und interner Abläufe.
Das Team arbeitet in wesentlichen Bereichen eigenverantwortlich und übernimmt neben organisatorischen Aufgaben auch diagnostische Tätigkeiten sowie unterstützende therapeutische Leistungen. Der ärztliche Arbeitsalltag wird dadurch erheblich von administrativen Aufgaben entlastet.
Gerade während einer Praxisübernahme stellt diese personelle Kontinuität einen wichtigen Vorteil dar. Patienten treffen weiterhin auf vertraute Ansprechpartnerinnen, während sich die Nachfolge schrittweise in die medizinischen und organisatorischen Abläufe einarbeiten kann.
Den medizinischen Kern bilden manuelle Medizin und Schmerztherapie. Insbesondere Chirotherapie, Osteopathie und konservative Orthopädie prägen das über viele Jahre aufgebaute Profil.
Zum derzeitigen Leistungsspektrum gehören unter anderem:
Damit spricht die Praxis unterschiedliche Patientengruppen an und verbindet klassische privatärztliche Versorgung mit spezialisierten Selbstzahlerleistungen.
Gerade die Kombination aus konservativ-orthopädischen, manualmedizinischen, schmerztherapeutischen und komplementärmedizinischen Angeboten eröffnet einer Nachfolge mehrere Möglichkeiten. Bestehende Bereiche können übernommen, reduziert oder um weitere medizinische Schwerpunkte ergänzt werden.
Patientenstamm
Über nahezu drei Jahrzehnte ist ein umfangreicher und loyaler Patientenstamm entstanden. Aktuell umfasst die Kartei mehr als 8.000 Patientinnen und Patienten; nach Angaben des Inhabers wächst sie weiterhin um durchschnittlich etwa vier bis sechs Neupatienten pro Woche. Viele Patienten befinden sich bereits seit Jahren in regelmäßiger Behandlung.
Der Schwerpunkt der Altersstruktur liegt zwischen etwa 30 und 60 Jahren. Rund 60 Prozent der Patientenschaft sind weiblich, etwa 40 Prozent männlich. Das Einzugsgebiet reicht deutlich über das Stadtgebiet Lüneburg hinaus und umfasst insbesondere die angrenzenden Landkreise Uelzen und Lüchow-Dannenberg. Zunehmend werden auch Patientinnen und Patienten aus dem Raum Hamburg behandelt.
Die hohe Patientenbindung, der kontinuierliche Zugang neuer Patienten und das überregionale Einzugsgebiet reduzieren die Abhängigkeit von einzelnen Leistungsbereichen und bieten zugleich eine gute Ausgangsbasis für die Weiterentwicklung der Praxis.
Die barrierefrei erreichbaren Praxisräume befinden sich im Erdgeschoss und umfassen rund 140 m². Insgesamt stehen sieben Behandlungszimmer zur Verfügung. Die Raumstruktur ermöglicht die parallele Durchführung unterschiedlicher diagnostischer und therapeutischer Leistungen.
Zur vorhandenen medizinischen Ausstattung gehören unter anderem drei Chirotherapieliegen, EMG-Messtechnik und ein 4D-Messsystem. Hinzu kommen ein Laborbereich, ein ärztliches Sprechzimmer sowie gesonderte Möglichkeiten für ästhetische Behandlungen.
Die Räumlichkeiten sind vollständig eingerichtet und unmittelbar für eine Fortführung des Praxisbetriebs nutzbar. Nach Angaben des Inhabers wurden ursprünglich rund 180.000 Euro in den Praxisumbau und etwa 250.000 Euro in medizinische Geräte investiert. Die entsprechenden Investitionen befinden sich heute vollständig im Eigentum und sind bilanziell abgeschrieben.
Ein eigener Stellplatz für den Praxisinhaber gehört ebenfalls zum Standort. Für Patienten stehen öffentliche Parkmöglichkeiten sowie zwei Parkhäuser in unmittelbarer Umgebung zur Verfügung.
Die Praxis befindet sich in sehr zentraler Innenstadtlage in Lüneburg, unmittelbar am Beginn der Fußgängerzone. Die historische Altstadt mit Einzelhandel, Gastronomie, Dienstleistungen und kurzen Wegen sorgt für ein stark frequentiertes und zugleich hochwertiges Umfeld.
Als Universitätsstadt mit überregionaler Bedeutung verfügt Lüneburg über ein wirtschaftlich attraktives Umfeld und ein großes Einzugsgebiet. Die Patientenschaft stammt nicht ausschließlich aus der Stadt selbst, sondern auch aus den umliegenden Landkreisen und zunehmend aus dem Großraum Hamburg.
Für Patienten ist der Standort sowohl zu Fuß als auch mit dem Pkw gut erreichbar. Öffentliche Stellplätze und zwei Parkhäuser befinden sich in unmittelbarer Nähe. Die Erdgeschosslage ermöglicht zudem einen barrierefreien Praxiszugang.
Die Kombination aus Innenstadtlage, hoher regionaler Kaufkraft, langjähriger Bekanntheit und überregionalem Patienteneinzugsgebiet ist insbesondere für eine privatärztliche beziehungsweise selbstzahlerorientierte Praxis attraktiv.
Bekanntheit und Patientenkommunikation
Das Wachstum der Praxis beruht nicht allein auf klassischer Werbung. Einen wesentlichen Anteil haben persönliche Empfehlungen zufriedener Patientinnen und Patienten sowie langjährig aufgebaute Kontakte zu Ärzten und Therapeuten in Lüneburg.
Ergänzt wird diese organisch gewachsene Bekanntheit durch eine etablierte Online-Präsenz mit eigener Website, Doctolib und Google-Bewertungen. Daneben werden klassische Kommunikationswege genutzt. Kurze Wartezeiten, persönliche Betreuung und eine patientenorientierte Organisation gehören nach Angaben des Inhabers zu den wesentlichen Merkmalen des bisherigen Praxiskonzepts.
Für eine Nachfolge bedeutet dies, dass bereits eine bestehende Marktpositionierung und kontinuierliche Patientenzuführung vorhanden sind und nicht erst vollständig neu aufgebaut werden müssen.
Entwicklungsmöglichkeiten
Das breite medizinische Fundament bietet erhebliche Freiheit bei der zukünftigen Ausrichtung. Eine Nachfolge muss nicht sämtliche bisherigen Qualifikationen oder Leistungen persönlich abdecken. Vielmehr können einzelne Bereiche fortgeführt und eigene fachliche Schwerpunkte ergänzt werden.
Denkbar sind beispielsweise der weitere Ausbau der Schmerztherapie, der konservativen Orthopädie, der manuellen Medizin, der Allgemeinmedizin oder der Selbstzahlerleistungen. Ebenso kann die ästhetische Medizin entsprechend der persönlichen Qualifikation weiterentwickelt werden.
Das eingespielte Team, die vorhandene technische Infrastruktur, der große Patientenstamm und die vollständig eingerichteten Räume ermöglichen grundsätzlich einen unmittelbaren Einstieg ohne längere Aufbauphase.
Übergabe und Nachfolge
Die Praxis soll zum nächstmöglichen beziehungsweise individuell vereinbarten Zeitpunkt übergeben werden. Sowohl eine direkte vollständige Übernahme als auch ein gleitender Übergang sind grundsätzlich möglich.
Vom bisherigen Inhaber bevorzugt wird eine persönlich begleitete Übergabe. Dabei kann die Nachfolge über einen abgestimmten Zeitraum in die gewachsenen Patientenbeziehungen, das Behandlungskonzept und die organisatorischen Abläufe eingeführt werden. Auf diese Weise soll insbesondere die Kontinuität für langjährige Patienten und Mitarbeiterinnen erhalten bleiben.
Eine weitere zeitlich begrenzte ärztliche Mitarbeit des bisherigen Praxisinhabers auf freier Basis ist nach individueller Vereinbarung ebenfalls vorstellbar.
Das Angebot richtet sich insbesondere an Ärztinnen und Ärzte, die eine wirtschaftlich etablierte Privatpraxis mit bestehendem Patientenstamm übernehmen und gleichzeitig genügend Spielraum für eine eigene medizinische Ausrichtung erhalten möchten.