Im rechtsrheinischen Köln steht eine seit vielen Jahren etablierte Zahnarztpraxis aus Altersgründen zur Übernahme. Der Standort eignet sich besonders für Zahnärztinnen und Zahnärzte, die den Schritt in die eigene Niederlassung mit einem überschaubaren Praxisbetrieb beginnen und dabei auf einen vorhandenen Patientenstamm, bestehendes Personal und eine vollständig eingerichtete Infrastruktur zurückgreifen möchten.
Aktuell wird die Praxis als klassische Einzelbehandlerpraxis mit zwei aktiven Behandlungszimmern geführt. Die räumliche Struktur bietet jedoch die Möglichkeit, die Behandlungskapazität perspektivisch auf bis zu vier Behandlungszimmer zu erweitern. Damit kann ein Nachfolger zunächst mit der bestehenden Struktur starten und die Praxis entsprechend der eigenen wirtschaftlichen und fachlichen Entwicklung schrittweise vergrößern.
Der Patientenstamm ist langjährig gewachsen und zeichnet sich durch eine hohe Bindung an den Standort aus. Zuzahlungsleistungen sind bereits etabliert. Gleichzeitig wurden verschiedene zusätzliche Leistungspotenziale bislang nur eingeschränkt ausgeschöpft, sodass für einen engagierten Übernehmer interessante Entwicklungsmöglichkeiten bestehen.
Zuletzt wurde die Praxis mit einem bewusst reduzierten zeitlichen Umfang geführt. Auch längere jährliche Urlaubszeiten des Inhabers haben die vorhandenen Kapazitäten begrenzt. Eine Ausweitung der Behandlungszeiten, die stärkere Nutzung der zusätzlichen Räumlichkeiten und der Ausbau einzelner Leistungsbereiche bieten daher Potenzial zur weiteren wirtschaftlichen Entwicklung.
Die altersbedingte Übergabe ist ab Sofort vorgesehen. Eine persönliche Einarbeitung durch den bisherigen Praxisinhaber ist nach Absprache möglich und kann einen geordneten Übergang von Patienten, Team und Praxisabläufen erleichtern.
Das bestehende Mietverhältnis wird als besonders günstig beschrieben. Eine langfristige Fortführung am bisherigen Standort kann mit dem Vermieter abgestimmt werden.
Wirtschaftlichkeit
Aus den aktuell vorliegenden wirtschaftlichen Angaben ergibt sich ein Jahresumsatz von durchschnittlich rund 255.000 Euro bei einem Gewinn von etwa 35.000 Euro.
Die durchschnittliche Fallzahl liegt bei ungefähr 360 Fällen pro Quartal. Der Privatpatientenanteil bewegt sich nach den vorhandenen Angaben im niedrigen zweistelligen Prozentbereich. Ergänzend sind Zuzahlungen bei verschiedenen zahnmedizinischen Leistungen bereits im Praxisalltag etabliert.
Die bisherigen Kennzahlen sollten vor allem vor dem Hintergrund des aktuellen Praxisumfangs betrachtet werden. Die Behandlung erfolgte zuletzt mit reduzierten Wochenstunden und umfangreichen Urlaubszeiten. Gleichzeitig werden derzeit lediglich zwei der perspektivisch vier möglichen Behandlungszimmer aktiv genutzt.
Zusätzliches Potenzial besteht insbesondere im weiteren Ausbau von Prophylaxe- und Selbstzahlerleistungen, einer höheren Auslastung der vorhandenen Räumlichkeiten sowie in der Erweiterung der Behandlungszeiten.
Damit eignet sich das Angebot insbesondere für einen Neugründer, der eine wirtschaftlich überschaubare Einstiegssituation sucht und die Praxis anschließend Schritt für Schritt nach eigenen Vorstellungen entwickeln möchte.
Der bestehende Praxisbetrieb wird von zwei langjährig beschäftigten Mitarbeiterinnen unterstützt.
Beide sind mit den Abläufen und dem Patientenstamm umfassend vertraut und werden als vielseitig einsetzbare Allroundkräfte beschrieben. Die langjährige Zusammenarbeit schafft eine gute personelle Grundlage für einen Nachfolger und kann insbesondere während der Übergangsphase zur Kontinuität in der Patientenbetreuung beitragen.
Auch im zahntechnischen Bereich bestehen langjährig gewachsene Strukturen und eine etablierte fachliche Betreuung.
Die überschaubare Personalstruktur passt gut zum derzeitigen Betrieb als Einzelbehandlerpraxis und kann bei einer Erweiterung auf zusätzliche Behandlungszimmer schrittweise ausgebaut werden.
Das bestehende Konzept umfasst ein breites Spektrum der allgemeinen Zahnmedizin.
Zu den angebotenen beziehungsweise etablierten Bereichen gehören konservierende Zahnheilkunde, Prophylaxe, parodontologische Behandlungen, kleine zahnärztliche Chirurgie sowie Zahnersatz und implantatprothetische Versorgungen.
Ein weiterer Bestandteil ist die maschinelle Endodontie. Für endodontische Behandlungen sind bereits private Zuzahlungen etabliert. Auch bei hochwertigen Kompositversorgungen werden zusätzliche Leistungen angeboten.
Das prothetische Spektrum umfasst unter anderem klassische herausnehmbare Versorgungen, Modellgussarbeiten, Teleskopversorgungen und Zirkonarbeiten. Für entsprechende zahntechnische Leistungen steht ein eigenes Labor innerhalb der Praxisstruktur zur Verfügung.
Der Prophylaxebereich bietet zusätzliches Entwicklungspotenzial. Eine umfassend ausgebaute professionelle Zahnreinigung stand bislang nicht im Mittelpunkt des Praxiskonzepts und kann von einem Nachfolger stärker etabliert und strukturiert werden.
Je nach persönlicher Qualifikation lassen sich weitere Schwerpunkte, beispielsweise im Bereich ästhetische Zahnmedizin oder kieferorthopädische Leistungen, ergänzen. Damit besteht ausreichend Spielraum, das bestehende allgemein-zahnmedizinische Konzept an die eigene fachliche Ausrichtung anzupassen.
Die gesamte Praxis- und Laborfläche umfasst rund 156 m² und verteilt sich auf zwei Etagen mit jeweils ungefähr 78 m².
Im ersten Obergeschoss befindet sich der eigentliche zahnmedizinische Praxisbetrieb. Zwei Behandlungszimmer werden derzeit aktiv genutzt. Eines davon ist mit einer Heka-Behandlungseinheit aus dem Jahr 2023 ausgestattet.
Ein weiteres Behandlungszimmer ist technisch bereits vorbereitet; die erforderlichen Leitungen sind vorhanden, sodass eine Aktivierung mit vergleichsweise geringem Aufwand möglich ist.
Im zweiten Obergeschoss befindet sich das großzügige Eigenlabor. Teile dieses Bereichs können bei Bedarf umstrukturiert werden, wodurch perspektivisch ein weiteres Behandlungszimmer geschaffen werden kann. Insgesamt besteht damit eine Ausbauoption von derzeit zwei auf bis zu vier Behandlungszimmer.
Für die Röntgendiagnostik steht ein OPG zur Verfügung. Die endodontische Behandlung erfolgt maschinell. Eine vollständig eingerichtete Sterilisation sowie die erforderliche Instrumentenaufbereitung sind vorhanden.
Die digitale Infrastruktur ist zeitgemäß aufgestellt. Als Praxisverwaltungssystem wird Dampsoft / DS-Win eingesetzt. Mehrere Praxisarbeitsplätze sind miteinander vernetzt, TI und KIM sind eingerichtet. Die EDV wurde zuletzt durch neue Rechner mit Windows 11 modernisiert. Für technische Fragen besteht eine etablierte Betreuung durch einen eigenen Ansprechpartner.
Der gesamte Gerätebestand wird als sehr gepflegt beschrieben und ermöglicht grundsätzlich die unmittelbare Fortführung des Praxisbetriebs.
Eigenlabor
Ein wesentlicher Bestandteil des Standorts ist das eigene zahntechnische Labor im zweiten Obergeschoss.
Der Laborbereich ermöglicht kurze Abstimmungswege bei prothetischen Versorgungen und bietet einem zukünftigen Praxisinhaber hohe Flexibilität bei zahntechnischen Arbeiten. Die zahntechnische Betreuung ist seit vielen Jahren etabliert.
Vorhanden ist die Infrastruktur eines vollständigen Gips-, Metall- und Keramiklabors. Neben der weiteren Nutzung als Eigenlabor kann der großzügige Bereich perspektivisch teilweise umgestaltet werden, um zusätzliche zahnmedizinische Behandlungskapazitäten zu schaffen.
Gerade für Übernehmer mit einem ausgeprägten prothetischen Schwerpunkt bietet die Kombination aus Zahnarztpraxis und eigenem Labor interessante Möglichkeiten.
Der Standort befindet sich in einem gewachsenen und nachgefragten Wohngebiet im rechtsrheinischen Köln. Das Umfeld ist geprägt von einer Mischung aus Wohnbebauung, lokalen Geschäften, Gastronomie, Dienstleistungen und einer gut ausgebauten sozialen Infrastruktur.
Für Patienten und Mitarbeiter bestehen gute Anbindungen an den öffentlichen Personennahverkehr. Im Stadtteil stehen S-Bahn-, Stadtbahn- und Busverbindungen zur Verfügung, über die sowohl die Kölner Innenstadt als auch die angrenzenden rechtsrheinischen Stadtteile und das Bergische Land gut erreichbar sind.
Einkaufsmöglichkeiten und Einrichtungen des täglichen Bedarfs liegen innerhalb des Stadtteils. Gleichzeitig verfügt das Umfeld über Grundschulen, weiterführende Schulen sowie verschiedene Kinderbetreuungsangebote und bietet damit auch für jüngere Praxisübernehmer mit Familie attraktive Voraussetzungen.
Der Standort verbindet die Vorteile einer Kölner Stadtteillage mit einem gewachsenen lokalen Einzugsgebiet. Gleichzeitig bestehen über die öffentlichen Verkehrsverbindungen kurze Wege in die Innenstadt und in angrenzende Regionen.
Auch die Nähe zu Grün- und Naherholungsbereichen trägt zur hohen Wohnqualität des Stadtteils bei.